Seit vielen
Jahren gehören Oberflächenprüfsysteme (ESDs,
ähnlich dem ESDA von Foster + Freeman) zur Standardaus-
rüstung eines Dokumentenprüfers.
Beim Entwicklungsprozess entsteht neben Ozon durch die Corona auch
Toner-Feinstaub, besonders beim Einsatz von Kaskadenentwickler. Aus
diesem Grund verwenden größere Labore solche Systeme
fast ausnahmslos in zwangs- entlüfteten Abzugskabinen.
Kleinere Labore und vor allem private Dokumentenprüfer
verfügen jedoch nicht immer über geeignete
Abzugsmöglichkeiten.
Speziell für diesen Anwenderkreis, dem Abluftanlagen nicht zur
Verfügung stehen, hat Attestor Forensics das Toner-Feinstaub-
und Ozon-Reduktionssystem TORnado
SF91 entwickelt.
Wird die zweiteilige Deckel-Klappe des TORnado
SF91 geöffnet, schaltet sich ein leistungsstarker
Lüfter ein und erzeugt einen Luftstrom auf Höhe der
Dokumentenauflage. Sobald der Anwender das ESD-Gerät
einschaltet, wird der Luftstrom automatisch auf maximale Kraft
angepasst. Die Luft wird über eine speziell auf ESD-Toner und
Kaskaden- entwickler abgestimmten Kombination aus Edelstahl- Filternetz
und F9 Feinstaubfilter gefiltert. Ein in die Filterkassette
integrierter Aktivkohlefilter sorgt außerdem für
eine deutliche Reduktion der Ozonbelastung.
Aber nicht nur während des Betriebs, sondern auch im
geschlossenen Standby-Zustand wird in regelmäßigen
Abständen die Luftfilterung auf schwacher Stufe kurzzeitig
aktiviert um optimale Aufbewahrungsbedingungen zu erreichen. Zum
Entfernen von verstreuten Kaskaden-Perle und zur Reinigung kann eine
Auffangschublade herausgezogen werden, ohne das schwere ESDA anheben zu
müssen. TORnado
SF91 verfügt über ein Mikro-
prozessorsystem, das der Anwender über ein in der Deckelklappe
integriertes Touchpanel steuert. Dies besitzt einen
Betriebsstundenzähler und weist den Anwender z.B. auf einen
erforderlichen Wechsel der Filterkassette hin. Ist die maximale
Filterlaufzeit erreicht, schaltet TORnado
SF91 automatisch den Lüfter und die
Stromversorgung des ESD- Gerätes ab.